Ralph Hasenhüttl gegen Dieter Hecking: Beim Spiel VfL Wolfsburg gegen den VfL Bochum treffen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auch die beiden aktuell ältesten Trainer der Fußball-Bundesliga aufeinander.
«Ich habe ihn immer sehr geschätzt als Kollege», sagte der 57 Jahre alte Hasenhüttl über den 60 Jahre alten Hecking. «Ein sehr kompetenter Vertreter unserer Zunft. Es ist kein Zufall, dass er hier so erfolgreich war, weil er überall immer etwas bewegt hat.»
Hecking trainierte die Wolfsburger von Januar 2013 bis Oktober 2016. In dieser Zeit gewann er mit dem VfL den DFB-Pokal und führte den Club in die Champions League.
Heckings Rückkehr nach Wolfsburg
«Ich sehe in der Mannschaft des VfL Wolfsburg absolut eine Mannschaft, die nächstes Jahr in Europa dabei sein wird - egal in welchem Wettbewerb», sagte er. Persönlich sei die Rückkehr am Samstag für ihn aber «nichts Besonderes. Dafür ist die Zeit einfach zu lange her».
Über das Alter der beiden Trainer sagte Hasenhüttl: Es habe zwar auch «seine Vorteile, wenn man als Trainer jung ist und vielleicht noch gar nicht so genau weiß, wie wenig man eigentlich weiß».
Erfahrung bedeute aber, «aus Siegen und aus Niederlagen das richtige mitgenommen zu haben und daraus gelernt zu haben, was funktioniert und was nicht funktioniert», so der Wolfsburger Coach. «Man bekommt mehr Antworten auf Fragen, die einem von der Mannschaft, von Spielern und auch von seinen Mitarbeitern gestellt werden. Das ist der große Vorteil an Erfahrung. Und davon haben wir beide ein bisschen etwas vorzuweisen.»
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