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Ministerin schaut sich Habecks Küchentischgespräche ab

Kultusministerin und Vize-Ministerpräsidentin Hamburg will mehr Küchentisch im Wahlkampf wagen. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Kultusministerin und Vize-Ministerpräsidentin Hamburg will mehr Küchentisch im Wahlkampf wagen. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Küchentisch statt große Bühne: Im Wahlkampf zeigt sich Grünen-Kanzlerkandidat Habeck bürgernah. Niedersachsens Kultusministerin will es ihm gleichtun.

So wie Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck will Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg Wahlkampf am Küchentisch machen. «Ich finde die Küchentischgespräche gut, deshalb habe ich mir das abgeschaut», sagte die Grünen-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. «Wir hören den Menschen zu und stellen uns schonungslos dem Feedback.»

Man tue gut daran, nicht nur mit Verbänden, sondern auch mit «normalen» Menschen zu sprechen, sagte Hamburg. Habeck hatte in seinem Bewerbungsvideo für die Kanzlerkandidatur der Grünen Anfang November die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, ihn an ihre Küchentische einzuladen und ihm zu erzählen, was sie im Alltag umtreibt.

Hamburg statt Habeck

Viele Interessierte hätten Habeck angefragt, der habe aber auch noch andere Dinge zu tun, sagte Hamburg. «Die Anfragen werden an die Partei weitergegeben und jetzt mache auch ich in Niedersachsen Küchentischgespräche – als Politikerin, nicht als Ministerin.» Sie räumte allerdings ein, dass einige Menschen nicht mit ihr, sondern mit Habeck sprechen wollten.

Auch andere prominente Grünen-Politikerinnen und -Politiker haben sich an deutsche Küchentische gesetzt: Wie in einem Video auf Habecks Youtube-Kanal zu sehen ist, führten etwa Außenministerin Annalena Baerbock, Familienministerin Lisa Paus sowie die Parteivorsitzenden Felix Banaszak und Franziska Brantner Gespräche bei Bürgerinnen und Bürgern zu Hause.

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