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VW muss 370 befristete Verträge erneut überprüfen

VW will bis 2030 insgesamt 35.000 Stellen in Deutschland streichen. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa
VW will bis 2030 insgesamt 35.000 Stellen in Deutschland streichen. (Archivbild) / Foto: Julian Stratenschulte/dpa

35.000 Stellen sollen bis 2030 bei VW wegfallen. Doch womöglich kam es schon bei den ersten 370 zu einer Panne. VW muss befristetete Verträge, die demnächst auslaufen sollten, noch einmal prüfen.

Volkswagen muss Hunderte Mitarbeiter, deren Vertrag eigentlich Mitte April auslaufen sollte, womöglich in eine unbefristete Festanstellung übernehmen. «Volkswagen überprüft die Wirksamkeit des Auslaufs der Arbeitsverträge von rund 370 befristet Beschäftigten im Werk Wolfsburg», bestätigte eine Sprecherin des Konzerns auf Anfrage. «Ziel ist es, schnellstmöglich Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen.»

Hintergrund sind laut Betriebsrat Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Befristung. Das sei aber erst jetzt aufgefallen, nachdem VW den Mitarbeiter bereits per Brief mitgeteilt hatte, dass ihr Vertrag definitiv Mitte April ende. «Es bestehen bereits jetzt erhebliche Zweifel an der Annahme, dass überhaupt noch eine Befristung vorliegt», sagte Betriebsratschefin Daniela Cavallo. 

Zwar laufe die Prüfung noch. Doch, so hieß es beim Betriebsrat: Nach derzeitigem Stand sehe es so aus, dass 2024 keine erneute Befristung zustande gekommen sei. Grund: Die arbeitsrechtliche Grundlage dafür hätte nicht ausgereicht. Stattdessen hätten sich die Verträge damit in unbefristete umgewandelt. Und die können wegen der im Dezember vereinbarten Beschäftigungssicherung nun nicht ohne Weiteres gekündigt werden können.

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