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Brand am Brocken soll Wernigerode 1,8 Millionen Euro kosten

Die Bundeswehr half mit Hubschraubern bei der Bekämpfung des Waldbrandes - und schickte jetzt eine Rechnung über 1,35 Millionen Euro. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa
Die Bundeswehr half mit Hubschraubern bei der Bekämpfung des Waldbrandes - und schickte jetzt eine Rechnung über 1,35 Millionen Euro. (Archivbild) / Foto: Matthias Bein/dpa

Im vergangenen September brennt es mehrere Tage lang am Brocken. Zahlreiche Hubschrauber - auch der Bundeswehr - sind im Einsatz. Jetzt kamen die Rechnungen.

Der verheerende Waldbrand am Brocken im vergangenen Jahr soll die Stadt Wernigerode rund 1,84 Millionen Euro kosten. Wie die Stadt im Landkreis Harz mitteilte, habe allein die Bundeswehr eine Rechnung über 1,35 Millionen Euro gestellt. Diese beinhalte die Kosten für den mehrtägigen Einsatz von Bundeswehrhubschraubern im Brandgebiet. 

Stadt hofft auf Kulanz 

Oberbürgermeister Tobias Kascha (SPD) teilte mit, bereits mit dem Innenministerium von Sachsen-Anhalt und dem Bundesverteidigungsministerium Kontakt aufgenommen zu haben. «Uns ist natürlich bewusst, dass wir grundsätzlich die Kosten von Waldbränden in Wernigerodes Stadtgebiet tragen müssen», sagte Kascha.

«Dennoch hoffen wir sehr auf eine Lösung, die die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Stadt nicht gefährdet.» Nach Angaben der Stadtverwaltung machten die Rechnungen für die Brandbekämpfung rund 1,5 Prozent des gesamten Haushaltsvolumens aus. 

Staatsanwaltschaft beendet Ermittlungen

Im September 2024 hatte es mehrere Tage am Brocken gebrannt. Hunderte Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Dazu unterstützten auch Bundespolizei, Bundeswehr, THW und das Land Sachsen-Anhalt. Der Landkreis Harz setzte auch ein eigenes Löschflugzeug ein.

Das Feuer hatte sich zeitweise auf einer Länge von mehr als 1.000 Metern in dem unwegsamen Gelände ausgebreitet. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Brand inzwischen beendet. Es habe keine Hinweise auf strafbares Handeln gegeben.

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