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127.000 Besucher bei Hannover Messe

Volle Hallen: Die Hannover Messe zählte rund 127.000 Besucher.  / Foto: Adam Kaely Cissoko/dpa
Volle Hallen: Die Hannover Messe zählte rund 127.000 Besucher. / Foto: Adam Kaely Cissoko/dpa

Etwas weniger Besucher, trotzdem viel Bewegung: Die Hannover Messe geht zu Ende. Vor allem Kanada zeigt sich hochzufrieden.

Die Hannover Messe schließt mit einem leichten Besucherrückgang. An den fünf Messetagen seien rund 127.000 Besucher auf das Messegelände gekommen, teilte die Deutschen Messe AG am letzten Ausstellungstag in einer ersten Auswertung mit. Das waren etwas weniger als vor einem Jahr. 2024 waren rund 130.000 Besucher gezählt worden. 

Rund 4.000 Aussteller aus mehr als 60 Ländern hatten seit Montag ihre Produkte und Neuheiten gezeigt, darunter 260 aus dem diesjährigen Partnerland Kanada. Vertreten waren auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, Google, Amazon Web Services, Siemens und Bosch. Hinzu kommen Mittelständler und mehr als 300 Start-ups. 

Künstliche Intelligenz im Fokus

Im Mittelpunkt der weltgrößten Industrieschau standen Künstliche Intelligenz, klimaschonende Produktion, Lösungen für die Energiewende und Wasserstoff als Energieträger. In einer von Unsicherheit geprägten Weltlage sei die Messe ihrer Rolle als Technik-Schau, Wirtschaftsmesse und Plattform für den politischen und internationalen Austausch mehr als gerecht geworden, sagte Messe-Chef Jochen Köckler. 

«Die Hannover Messe hat abermals gezeigt, dass sie die wichtigste Plattform für industrielle Innovation ist», sagte Gunther Kegel, Präsident des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI. Zudem habe sie deutlich unterstrichen, wie wichtig gute Partnerschaften und offene Märkte für eine export- und innovationsgetriebene Industrie seien, fügte Thilo Brodtmann vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hinzu. 

Kanada sucht neue Partner

Zufrieden mit seinem Messeauftritt zeigte sich auch das Partnerland Kanada. Das Land sieht sich nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump mit Zöllen seines bisher wichtigsten Handelspartners konfrontiert und suchte auf der Messe nach neuen Partnern in Europa. Kanadas Sonderbeauftragter Stéphane Dion sprach von einem vollen Erfolg. Bei dem Bestreben, sich breiter aufzustellen, haben die Ausstellung sein Land erheblich vorangebracht. 

Im kommenden Jahr findet die Industrieschau von 20. bis 24. April statt. Partnerland ist dann Brasilien.

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