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Falsche Zahlen bei Erdkunde-Abituraufgabe

In der Abitur-Erdkundeprüfungsaufgabe haben sich Fehler in eine Statistik-Tabelle eingeschlichen - die Prüfung soll dennoch zählen. (Archivfoto)  / Foto: Sina Schuldt/dpa
In der Abitur-Erdkundeprüfungsaufgabe haben sich Fehler in eine Statistik-Tabelle eingeschlichen - die Prüfung soll dennoch zählen. (Archivfoto) / Foto: Sina Schuldt/dpa

Derzeit laufen in Niedersachsen die Abiturprüfungen. Im Fach Erdkunde sind nun fehlerhafte Zahlen in den Aufgaben festgestellt worden. Ein Nachteil für die Abiturienten soll das aber nicht sein.

Trotz eines Fehlers bei den Abiturprüfungsfragen im Fach Erdkunde muss diese Prüfung nicht wiederholt werden. Die Prüfungsaufgabe habe auch mit den fehlerhaften Daten sinnvoll bearbeitet werden können, teilte das Kultusministerium in Hannover mit. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet. 

In der Prüfung ging es um die Energiestrategie der Republik Senegal, zu der die Schülerinnen und Schüler unter anderem statistische Daten über das Land erhielten. Darin seien die Warenexporte und -Importe vertauscht gewesen.

Aufgabe kann gelöst werden

Der Fehler sei dem Ministerium im Verlauf der Prüfung am Montagvormittag mitgeteilt und sofort mit der zuständigen Fachkommission Erdkunde im Kultusministerium bewertet worden. Aus Sicht des Ministeriums führe das fehlerhafte Datenmaterial nicht dazu, dass die Gesamt- oder Teilaufgaben nicht gelöst werden könnten, hieß es. Ausführungen der Prüflinge, die sich auf die fehlerhafte Statistik beziehen, sollen nicht negativ bewertet werden, entschied das Ministerium. 

Betroffen war die Prüfung auf erhöhtem Anforderungsniveau. Wie viele Abiturienten von dem Fehler betroffen seien, konnte das Ministerium zunächst nicht beziffern. Die Anzahl stehe erst im Sommer fest. 

Qualitätskontrollen sollen verbessert werden

Ausgehend von den Prüfungen in den vergangenen Jahren könnten rund 5.000 Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Abiturprüfung auf erhöhtem Anspruchsniveau absolviert haben. Wie viele von ihnen die fehlerhafte Prüfungsaufgabe gewählt haben, sei nicht bekannt. Es stehen immer zwei Aufgaben zur Wahl.

Der Fehler sei ärgerlich, aber trotz bewährter mehrstufiger Qualitätskontrollen könnten Pannen passieren, hieß es. Der Fall werde aber zum Anlass genommen, die Qualitätskontrollen weiter zu verbessern.

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